Biografie

Christian Fritz, 1988 in Münster geboren, gehört als Solist und Kammermusiker inzwischen zur internationalen Riege der gefragten Pianisten. In seinen Konzerten bewegt er sich jenseits jeden Schubladendenkens. Er verbindet Werke unterschiedlichster musikalischer Strömungen miteinander und ergänzt  eigene Kompositionen und Arrangements. Ein besonderes musikalisches Anliegen und eine Spezialität des Pianisten sind seine freien Improvisationen, bei denen er spontan über bekannte Themen fantasiert. Seit 2018 ist Christian Fritz Mitglied von Spark, der klassischen Band.

Konzerte in Deutschland und im europäischen Ausland

Eine weltweite Konzerttätigkeit führt ihn regelmäßig in die großen Konzerthäuser und auf namhafte Festivals, u.a. in die Kölner Philharmonie, die Düsseldorfer Tonhalle, zum Klavierfestival Ruhr, zum Rheingau Musik Festival, zum Schwarzwald Musikfestival, zu den Gezeiten-Classixx, zum Festival „La Folle Journée“, als Artist in Residence zum Bodenseefestivalal, nach Tschechien, Polen, Österreich, Italien, Ungarn, Bulgarien, Rumänien. Auftritte mit Orchestern, darunter das Residentie Orkest Den Haag, das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim, das Folkwang Kammerorchester Essen, das Georgische Kammerorchester Ingolstadt oder das Württembergische Kammerorchester Heilbronn, komplettieren seine künstlerische Tätigkeit. Viele seiner Konzerte sind in Rundfunk und Fernsehen dokumentiert.

Christian Fritz engagiert sich auch für zeitgenössische Musik und unternimmt gelegentlich Exkursionen in den Jazz und erweitert so seinen künstlerischen Horizont. Zu seinen Kooperationspartnern gehören Felix Klieser, Benyamin Nuss, Gustav Frielinghaus, Christoph Caskel, Wallis Bird, Ulrike Malotta, Valer Sabadus, die Dirigenten Hermann Bäumer, Mark Mast, Thomas Jung, Günther Albers und Johannes Klumpp sowie der Komponist Orm Finnendahl.

Mehrfacher Preisträger

Christian Fritz ging bei mehreren nationalen und internationalen Wettbewerben als Preisträger hervor. Unter anderem gewann er 2008 den 2. Preis beim Internationalen Hindemith-Wettbewerb in Berlin und 2010 den 1. Preis beim Steinway Klavierspiel-Wettbewerb in Düsseldorf. Er war zudem Stipendiat der Köhler-Osbahr-Stiftung und wurde im Jahr 2013 mit dem Martin Hornstein Interpretationspreis ausgezeichnet.

Kompositorisches Schaffen

In seinen Kompositionenn orientiert sich Fritz an der Minimal Music. Ausgehend von Vorbildern wie Michael Nyman und Philip Glass verbindet er als Fan jeglicher Form von guter Musik die Elemente der Minimal Music mit unterschiedlichsten anderen Strömungen und schafft so seinen ganz eigenen unverwechselbaren Stil.

Künstlerische Ausbildung

Ausgebildet bei Roswitha Gediga-Glombitza, Till Engel, Lev Natochenny, Oliver Kern, Angelika Merkle und Eugen Wangler. Weitere musikalische Impulse von namhaften Künstlern wie Kurt Masur, Pierre-Laurent Aimard, Georg Friedrich Schenck, Anatol Ugorski, Karl-Heinz Kämmerling, Boguslaw Jan Strobel, Bernd Glemser, Henri Sigfridsson, Yong Kyu Lee, Alexander Tselyakov, Ragna Schirmer, Anna Gourari, Hubert Buchberger, Peter Buck, dem „Fauré-Quartett“, Jean-Guihen Queras, Bonian Tian und Renate Kretschmar-Fischer. Im Rahmen seines Studiums belegte er neben dem Fach Klavier auch das Fach Dirigieren. Seit 2016 unterrichtet er als Lehrbeauftragter an der HfMDK Frankfurt.